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May 11 KolkataSo, dass war mein Indienaufenthalt. Am Donnerstag abend bin ich mit dem Nachtzug nach Kalkutta gefahren. Als ich in Varanasi am Bahnhof ankam, wurde ich direkt von der Tourist Police in Empfang genommen und sie wollten wissen wohin ich fahre. Da ich ja noch keine Bestätigung für einen Liegeplatz hatte musste ich das erstmal klären. Hatte dann auch Glück und habe einen Platz bekommen. Dann sollte ich wieder zu der Polizei zurückkommen und dort warten bis mein Zug kommt bzw bis sie wissen auf welchem Gleis er ankommt, da er verspätung hatte. Also die Tourist Police in Varanasi war mal richtig nett und hat sich super um die Touristen gekümmert. Die Zugfahrt war echt super, bei meiner Größe hatte ich auch genügend Platz. Nachdem ich ein Hotel gefunden hatte bin ich ein wenig durch Kalkutta gelaufen. Zuerst war ich bei der Mutter Theresa und ihrem Orden. Das liegt in einem ärmeren Viertel und die Inder haben mich mal nicht angequatscht. War mal sehr angenehm. Sobald ich aber wieder mehr im Touristenviertel bzw in der Einkaufsstrasse war ging’s wieder los. Boah die können einem wirklich auf den Geist gehen. Für Samstag habe ich dann einen Shopping-Tag geplant. Oh man war das ansttrengend. Jeder Händler quatscht dich an auf dem Markt und teilweise folgen sie dir auch ne ganze Weile. Wenn man aber dann lautstark mal den Kommentar ablässt, dass einem jemandem folgt, dann ist man die relativ schnell los. An einem Straßenstand wollte ich dann ein paar Ketten kaufen. Der Verkäufer war ein richtiges Schlitzohr, aber ich auch. Hab ihn 1/3 des Anfangspreises runtergehandelt. Das hatte auch ein anderer Inder mitbekommen und er meinte dann zu mir: „also dir kann man wohl nichts vormachen, du weißt wie die Verkäufer ticken und kannst die richtig gut runter handeln.“ Ja das machen einige Wochen Indienerfahrung aus. Und handeln macht an sich auch richtig Spaß. Wahrscheinlich habe ich immer noch mehr bezahlt, als dass es echt Wert ist, aber ich denke für knapp 5,40 Euro sind 8 Armbänder und 4 Ketten ok. Ach ja und dann habe ich mir noch ein typisch indisches Kleidungsstück geleistet; es wird maßgeschneidert. Das erste Mal, dass ich bei einem Schneider was machen lasse. Ein Sari ist es aber nicht, dafür reicht mein Geld nicht. Außerdem würde ich ihn eh nie tragen. Nach dem Einkaufen war ich so verdammt fertig und ich wusste wieder warum ich es hasse. Unterwegs habe ich dann noch einen Kanadier getroffen und wir waren abends dann noch bei dem Victoria Memorial und den Musikbrunnen. War ganz nett und wir haben mal richtig nette und gebildete indische Familien getroffen. Heute hab ich erstmal ausgeschlafen und ein bißchen Fernseh geschaut. Muss man ja mal ausnutzen bei einem Flachbildschirm. Nachmittags war ich noch im Park bei dem Victoria Memorial und bin ein wenig herumgelaufen, lag im Schatten und habe was gelesen. Zum Abendessen gab es heute mal ein Huehnchenschnitzel – ich bereite mich schon langsam auf morgen vor ;-)b und um 21h geht es auch schon zum Flughafen. Ich wünsche mir selbst einen guten Heimflug und würde mich freuen, wenn der Platz neben mir frei wäre (so wie es immer in den Inlandsflügen, die ich hier gemacht habe, war) dann kann ich mich besser ausbreiten. Am Donnerstag fahre fahre ich wohl nach Enschede. Spätestens am 04. Juni bin ich für ca. 4 Tage da. Bis morgen dann. TrackbacksWeblogs that reference this entry
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